Über Hundetraining Berlin Mitte
Ich bin Katja und ich bin ausgebildete Hundetrainerin mit verhaltenstherapeutischen Kenntnissen.
Hunde begleiten mich seit vielen Jahren und haben meinen Blick auf Beziehungen, Kommunikation und Zusammenleben nachhaltig geprägt. In meiner Arbeit ist mir wichtig, Hund und Mensch als Team zu betrachten. Ich möchte nicht nur Verhalten verändern, sondern dabei helfen, Hunde besser zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden, die im Alltag wirklich funktionieren.
Meine eigene Geschichte mit Hunden hat mich dabei besonders geprägt.
Seit meiner Ausbildung habe ich über mehrere Jahre praktische Erfahrungen im individuellen Hundetraining gesammelt. Dabei durfte ich verschiedene Mensch-Hund-Teams begleiten und habe immer wieder erlebt, wie individuell die Herausforderungen im Zusammenleben mit einem Hund sein können.
Mir ist deshalb wichtig, genau hinzuschauen und gemeinsam mit den Menschen Lösungen zu entwickeln, die zu ihrem Alltag und ihrem Hund passen.
Mir ist ein fairer, individueller und respektvoller Umgang mit Hund und Mensch besonders wichtig. Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Hund besser zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die passen.
Meine Hündin Leeloo – der Start für alles. Sie verbrachte ihr Leben 14 Jahre lang bei mir. Durch sie begann ich, mich mit Tierschutzthemen zu beschäftigen. Sie lehrte mich alles, was ein Hund einen Mensch lehren kann, Geduld, Vertrauen, Verantwortung und vor allem, wirklich hinzuschauen und zuzuhören. Wir sind durch Höhen und Tiefen, Glück und Krankheit gegangen. Ein ganzes Hundeleben lang, es war ein gutes. Ich wünsche jedem Mensch-Hund-Team, eine solche Verbindung erleben zu dürfen.

Bild: Mit Hündin Leeloo
Ein paar Jahre war ich zu der Zeit ehrenamtliche Mitarbeiterin im Tierheim Berlin. Den Tierschutzverein Berlin (TVB) unterstütze weiterhin finanziell, auch verschiedene andere Vereine und Organisationen, die sich für die Rechte von Tieren einsetzen.
Ginger-Boy – eine Begegnung, die geblieben ist. Während eines Sabbaticals im Jahr 2010 reiste ich mit meinem Partner durch verschiedene Länder Afrikas und Asiens. Überall begegneten uns Straßenhunde, doch besonders geprägt hat mich meine Zeit in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Im Kathmandu Valley lebten zu der Zeit hunderttausende Hunde auf der Straße in teilweise schockierend schlechtem gesundheitlichen Zustand. Es raubte mir fast den Atem. Dann lernte ich die Organisation Streetdogcare kennen und arbeitete eine Zeit lang in der Hilfsstation mit.
Dort begegnete mir Ginger-Boy. Er war krank, unterernährt und in keinem guten Zustand und trotzdem ein unglaublich freundlicher Hund. Ich konnte ihn nicht einfach zurücklassen. Gemeinsam mit Streetdogcare gelang es, ihn aufzupäppeln und seine Reise nach Deutschland vorzubereiten.
Sechs Monate später kam Ginger-Boy tatsächlich in Berlin an. Die Eingewöhnung war nicht einfach. Er hatte gesundheitliche Probleme, musste vieles erst kennenlernen und auch das Zusammenleben mit Leeloo war zunächst eine Herausforderung. Es brauchte Zeit, Geduld und den stetigen Aufbau von Vertrauen, bis wir unseren gemeinsamen Weg gefunden hatten.
Diese Erfahrung hat mich stark geprägt. Sie hat mir gezeigt, wie viel man für einen einzelnen Hund bewirken kann, auch wenn man nicht allen helfen kann. Die Ohnmacht war der Tat gewichen – und das ist bis heute ein stärkendes Gefühl für mich.

Bild: Mit Ginger-Boy und Aiko in Kathmandu
Ausbildungsnachweise


